Verein der Freunde und Förderer der Musikschule der Stadt Gronau e. V.

Seit 1982 gibt es den Verein der Freunde und Förderer der Musikschule der Stadt Gronau, der heute rund 100 Mitglieder zählt. Der Verein unterstützt die Arbeit der Musikschule, indem er Instrumente finanziert, Musicals und Workshops ermöglicht oder die Mittel für die Einrichtung eines professionellen Tonstudios bereitstellt. „Bis heute hat der Förderverein etwa 250.000 Euro in die Musikschule investiert“, schätzt Musikschulleiter Hartmut Springer. „Das hätten wir aus dem normalen Haushalt nie finanzieren können.“


Die Beitrittserklärung zum Förderverein sind im Büro der Musikschule erhältlich, oder links Online unter "Anmeldung".

 

Mit der Vorsitzenden Elke Hammans sprach Christiane Nitsche über die Aufgaben und Ziele des Vereins.

„Worin besteht die Hauptaufgabe des Vereins der Freunde und Förderer der Musikschule der Stadt Gronau?“
EH: Er unterstützt die Arbeit der Musikschule, indem er bei der Anschaffung von qualitativ hochwertigen Instrumenten und Ähnlichem hilft. 

„In Zeiten knapper Kassen werden Musikschulen für die Kommunen immer mehr zum Luxus, den man sich kaum noch leisten kann. Warum ist es so wichtig, eine Musikschule am Leben zu halten?“
EH: Musikalische Bildung ist einfach wahnsinnig wichtig. Es gibt zum Beispiel weniger Aggression bei Jugendlichen, wenn sie ein Instrument lernen können. Dazu gibt es entsprechende Fallstudien. Die Musikschule ist eine kulturelle Größe in der Stadt. Und wenn es die nicht gäbe – das fände ich schlimm. 

„Wer kann oder sollte sich denn über den Förderverein einbringen?“
EH: Mitglied werden kann im Grunde jeder. Der Verein ist als gemeinnützig eingetragen, kann Spendenquittungen ausstellen, und der Mitgliedsbeitrag liegt bei nur 15 Euro pro Jahr. Vielfach sind es Eltern von Musikschülern, die über diesen Weg zusätzlich die Ausbildung ihrer Kinder unterstützen. Aber es gibt auch andere private Spender. Außerdem kann man zum Beispiel bei der Sparkasse Anträge stellen, wenn die Musikschule uns sagt, was sie braucht. Da wir etwa 1100 Schüler haben, ist man dort relativ großzügig. Aber: Man muss rührig bleiben. Wir brauchen mehr Mitglieder, die unsere Arbeit unterstützen. Das Geld kommt zu 100 Prozent den Schülern zugute.